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Öffnungszeiten

Ab Ostern (April) bis Ende Oktober ist die Kirche täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. 

Während der Wintermonate sind Kirchenbesichtigungen nach vorheriger Anmeldung möglich.

Bitte melden Sie hierfür sich im Pfarramt Kenz. 

 

 

 

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St. Marien in Kenz

Die ehemalige Wallfahrtskirche Sankt Marien Kenz wurde um 1398 unweit einer heilkräftigen Quelle als Wallfahrtskirche im Stil der Backsteingotik auf einem Feldsteinsockel errichtet. Kenz entwickelte sich dank der Quelle im 15. Jahrhundert zum meistbesuchten Wallfahrtsort Vorpommerns und wurde im 18. Jahrhundert Kurort. Das achteckige Brunnenhaus, das von etwa 1760 bis 1870 über dem Brunnen stand, wurde 2003 nach dem historischen Vorbild wiedererrichtet. 

Die Ausstattung der Kirche ist im wesentlichen aus gotischer und barocker Zeit. Ins Auge fallen zunächst die wertvollen Glasmalereien in den sechs Chorfenstern (um 1430). Sie zeigen Gestalten aus der Bibel und der pommerschen Geschichte, Szenen aus dem Marienleben sowie Wappen und Architektur und stellen den größten Bestand mittelalterlicher Glasmalerei in Mecklenburg-Vorpommern dar. Außergewöhnlich ist das aufklappbare hölzerne Grabmal (um 1410) des Herzogs Barnim VI. von Pommern-Wolgast, der 1405 an der Pest starb und auf seinen Wunsch in der Kenzer Kirche begraben wurde. An ihn erinnert auch ein 1603 von Herzog Philipp II. gestiftetes Kalkstein-Epitaph. Sehenswert sind ferner ein Triumphkreuz (14. Jahrhundert), Altaraufsatz und Kanzel von Thomas Phalert (um 1695), hörenswert ist die zweimanualige Orgel mit 15 Registern, die 1847 von Johann Friedrich Schulze aus Paulinzella (Thüringen) gebaut wurde und im Sommer auch zu Konzerten erklingt.